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    hs-tumbler GmbH | Trajektionsmischen – Feuerfeste Werkstoffe

    Trajektionsmischen – Feuerfeste Werkstoffe

    Weniger Wasser. Kürzere Mischdauer. Minimale Reibungswärme.

    Trajektionsmischer K1
    Trajektionsmischer K1, 4l Variante

    Technischer Nutzen

    Ziel ist ein reproduzierbares Mischfenster bei anspruchsvollen Formulierungen – mit hoher Homogenität, geringer Erwärmung und geringer Prozessnebenzeit.

    Mischen von Feuerfest-Massen

    K1 mit 4l Behälter im Einsatz


    Homogenität
    Gleichmäßige Verteilung auch bei anspruchsvollen Komponenten, bei stabiler Konsistenzführung.
    Kaum Reibungswärme
    Minimierter Temperaturanstieg unterstützt stabile Materialstruktur und Prozesssicherheit.
    Ohne Rührwerk
    Werkzeugfrei im Material. Reduzierte Verschleißstellen und weniger kontaktbedingte Prozessstörungen.
    Weniger Wasser & Additive
    Potenzial zur Reduktion von Wasser und Additiven (rezepturabhängig) bei definierter Fließfähigkeit.
    Kein trockenes Vormischen nötig
    Prozessablauf kann vereinfacht werden, abhängig von Rezeptur und Werkslayout.
    Optimierte Fließfähigkeit & Konsistenz
    Einstellbar über Bahnkurven, Mischzeit und Wasserzugabeprofil für ein reproduzierbares Mischfenster.
    Chargenweise Mischbarkeit
    Klare Chargenführung unterstützt Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und reproduzierbare Prozessparameter.
    Reinigung und Prozesssicherheit
    Geschlossene, werkzeugfreie Bauweise. Schnelle Reinigung und Umrüstung bei definierter Prozessführung.

    TM – neue Prozessfenster statt Grenzen

    Zwei Motoren (X/Y) erzeugen frei parametrierbare Bahnkurven. Das Schüttgut bildet ein einstellbares Querstrommuster. Atmosphäre (Vakuum/Schutzgas) ist optional möglich.

    Einstellgrößen (Prozessrezeptur)

    • Frequenzen fₓ, fᵧ; Amplituden Aₓ, Aᵧ; Phasenversatz δ
    • Mischzeit, Wasserzugabeprofil, Additivdosierung
    • Atmosphäre: Vakuum/Schutzgas (optional)
    • Füllgrad, Kippwinkel, Chargenmasse (anlagenspezifisch)

    Hinweis: Quantitative Nachweise (z. B. Wasserreduktion, Zeitgewinn vs. Referenzmischer) sind anwendungs- und rezepturabhängig und werden im Rahmen strukturierter Benchmarks erhoben.

    Das Misch-Prinzip (Animation)

    Bahnkurven wirken direkt auf Querstrombildung, Homogenität und Konsistenz.

    Zur interaktiven Simulation →
    Homogenität & Schonung
    Hohe Homogenität durch Querstrombildung bei minimaler Reibungswärme.
    Werkzeugfrei
    Weniger Verschleißstellen; keine Rührorgane im Material, geringere Nebenzeiten.
    Stabilere Konsistenz
    Parametrierbare Bahnkurven unterstützen ein reproduzierbares Mischfenster.
    Reinigung & Prozesssicherheit
    Geschlossene Bauweise; kein Staubaustrag, schnelle Umrüstung.

    Typische Einsatzfelder

    Von kleinen Funktionalbauteilen bis zu großvolumigen, komplexen Formen – insbesondere bei abrasiven, anspruchsvollen Mischungen.

    Feuerfeste Gießmassen
    z. B. für Präzisionsbauteile sowie weitere Gusskörper und Formteile.
    Abrasive Trockenmischungen
    Rezepturen mit hohem Anteil harter Zuschläge / hoher Abrasivität.
    Komplexe Formulierungen
    Mischungen mit Fasern, Leichtzuschlägen oder sensiblen Additiven (rezepturabhängig).
    Chargenprozesse mit Rückverfolgbarkeit
    Klare Zuordnung pro Charge (Qualität, Dokumentation, Prozessparameter).
    Feuerfest Gießmasse
    Gießmasse im K1-Behälter

    Direkter Vergleich: Konventionell vs. Trajektionsmischen

    Die tatsächlichen Effekte sind rezeptur-, anlagen- und prozessabhängig. Der Vergleich zeigt die typischen technischen Mechanismen und erwartbaren Unterschiede.

    Konventionelle Mischer
    Mischzeit

    Typisch mehrere Minuten, abhängig von Rezeptur und Werkzeuggeometrie.

    Verschleiß

    Abrasive Zuschläge belasten Rührorgane, Paddles, Dichtungen.

    Reibungswärme

    Erwärmung durch Werkzeug/Materialkontakt kann Prozessfenster verengen.

    Reinigung/Umrüstung

    Werkzeuge und Mischraum erfordern Reinigung; Nebenzeiten können steigen.

    Kontamination

    Risiko von Abrieb/Partikeln aus Werkzeugen oder Beschichtungen.

    Trajektionsmischen
    +Mischzeit

    Kurze Zyklen sind möglich; Ziel ist reproduzierbare Homogenität im Mischfenster.

    +Verschleiß

    Werkzeugfrei im Material; Fokus auf Behälter/Innenwand als Hauptkontaktfläche.

    +Temperaturführung

    Minimierte Reibungswärme unterstützt stabile Konsistenz und Materialstruktur.

    +Reinigung/Umrüstung

    Schnelle Reinigung ohne Rührwerkzeuge; reduziert Nebenzeiten und Staubaustrag.

    +Prozessfenster

    Bahnkurven als Stellgröße für Querstrommuster, Homogenität und Fließfähigkeit.

    Weniger Wasser. Kürzere Mischdauer. Minimale Reibungswärme.

    Starten wir mit einer Pilotreihe. Wir definieren gemeinsam eine Versuchsmatrix und leiten belastbare, anwendungsbezogene Kennwerte ab.